Samstag, 14. März 2009

Alles neu macht der März

Sandra tut es, Chrissie tut es und Faris sowieso. Na, wovon ist hier die Rede? Richtig, alle Drei fahren Cannondale. Und dank Dirk von Cannondale und Cannondale – Dealer Jörg von City-Cycles werde auch ich dieses Jahr meine Rennen auf einem Cannondale Slice absolvieren. Schön leicht und steif ist es. Dazu sieht es richtig schnell aus und über die Qualität brauche ich auch keine Worte zu verlieren, die ist seit Ewigkeiten grandios. 1998 habe ich meinen ersten Triathlon schon einmal auf einem Cannondale bestritten. Da hat es mich natürlich sehr gefreut, als ich die Möglichkeit bekommen habe, mit Cannondale zusammenzuarbeiten. Dank der Unterstützung von City-Cycles konnte ich dann in der ersten Märzwoche mein Slice in Empfang nehmen. Die ersten Trainingseinheiten haben schon richtig Spaß gemacht.


Ausfahrt mit Henno und neuem Material

Mit knapp 8 kg Gewicht lässt es sich super beschleunigen und wird damit auch leicht genug für die Anstiege auf Lanzarote sein. Die schön tiefe und aerodynamische Sitzposition ist dank des kurzen Steuerrohrs im Moment noch ein wenig schmerzhaft. Da heißt es schon im Trainingslager häufig in Aeroposition zu trainieren, damit ich beim IM Lanzarote noch halbwegs aufrecht zum Laufen gehen kann.

Cannondale Slice im Trainingssetup


Cannondale Slice im Renndress

Dann hoffe ich auf viele schnelle Radsplits.
Ein begeisterter Frank

Road to Lanzarote

Die Saison ist ja schon wieder voll am Laufen. Die ersten Trainingslager werden absolviert und man misst sich mit der Konkurrenz bei dem einen oder anderen Volkslauf. Im Trainingslager war ich zwar noch nicht, aber das Training läuft ganz gut. Das muss es ja auch schon so langsam, denn es sind ja nur noch gut 10 Wochen bis zum Ironman Lanzarote.

Nach einigen Teamsitzungen unter der Leitung unseres neuen Chefkoordinators Caspar hat der Plan bis Lanzarote nun ganz klare Strukturen.

Teamsitzung

Caspar ist sehr zuversichtlich.


Am 29. März brechen wir nach Mallorca auf. Hier wird dann 14 Tage lang trainiert, was der Körper hergibt. Wie vor zwei Jahren auch, werden die Zelte in Can Picafort im Can Picafort Palace aufgeschlagen.

Nach dem Trainingslager geht es dann zu verschiedenen Duathlonveranstaltungen. Den Auftakt bildet der Duathlon in Scheeßel, wo ich im letzten Jahr als Erster die Ziellinie überqueren konnte. Der nächste Start erfolgt in Waren (Müritz) und mein Abschlussduathlon findet dann in Lubmin bei Greifswald statt. Spätestens hier sollte die Form eigentlich stimmen und ich habe einen letzten Härtetest über eine Distanz von 20 km Laufen halbiert durch einen windigen 60 km Radpart. Und was die oben angesprochenen Volksläufe betrifft: Meinen ersten Laufwettkampf hatte ich vor zwei Wochen in Amelinghausen mit schweren und eisigen 21 km über sehr matschige Wald- und Feldwege. Für einen Sieg hat es nicht gereicht, aber ein zweiter Platz ist ja auch OK. Über die Zeit schreibe ich jetzt besser mal nix; die ist ja so früh in der Saison eh noch nicht sehr aussagekräftig ;-). Selbstverständlich konnte ich zum ersten Mal in meinem Leben die Altersklasse 30 gewinnen. Das war dann auch mein erster AK- Sieg für das neu in Lüneburg gegründete Triathlon Team. Ich glaube, da wächst was Gutes heran und in Zukunft werden wir alle noch viel Spaß in dem Team haben.

Das sollte jetzt erstmal reichen.

Bis später

Frank


Freitag, 2. Januar 2009

Beste Wünsche für 2009

Allen Freunden, Verwandten, Bekannten und Lesern meines blogs und meiner Seite wünsche ich ein frohes und gesundes Jahr 2009. Mögen alle Vorsätze realisiert und alle Wünsche in Erfüllung gehen. Unser 2009 kann nur ein tolles Jahr werden, da es so weitergehen wird, wie das alte aufgehört hat.

In diesem Sinne bis später
Frank

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Frohe Weihnachten

Liebe Leser meines blogs,
seit dem 22.12.2008 ist nun die Trainingsgruppe Reimann (TGR) komplett und wir fiebern unserem ersten Weihnachtsfest zu dritt entgegen. Mal sehen, wann wir uns aufraffen können, die ersten Kilometer zusammen zurück zulegen.

Bis dahin wünschen wir ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest 2008




Caspar, Susi und Frank

Freitag, 28. November 2008

Eine neue Seite

Schon lange hatte ich vor, mir meine eigene Internetseite im Weltweiten Netz zusammen zu stellen. Nun ist es vollbracht.

Unter www.reimannfrank.com , bin ich nun zukünftig auch erhältlich.

Noch ist zwar nicht alles angerichtet, aber es wird. Und wenn ihr Anregungen und Tipps zu meiner Seite habt, nur zu.


Beste Grüße

Frank


Guten Mutes...

Ich denke, es ist mal wieder Zeit, um hier etwas zu schreiben. Und ich kann euch sagen, es läuft alles bestens. Seit Mitte Oktober stehe ich nun wieder im Training und habe seitdem schon so einige Kilometer zu Fuß, auf dem Rad, zu Wasser und auch auf dem Rollski zurückgelegt. Motivation holte ich mir für die neue Saison in der Nacht des Ironman Hawaii 2008, als ich live am Rechner sehen konnte, wie Clemens als bester Amateur ein Wahnsinns- Rennen auf der Insel ablieferte. Seinen Rennbericht gibt es hier. Schon während der Übertragung stand für mich fest, dass ich 2009 wieder auf dem Alii einlaufen will. Noch hält die Motivation und ich habe schon eine beachtlich gute Laufform. Um auf dem Rad im Winter nicht all zu viel zu verlieren, habe ich mir eine neue freie Trainingsrolle mit verstellbarem Widerstand gekauft. Jetzt kann ich auch endlich auf der freien Rolle ordentliche Kraftausdauer- Einheiten absolvieren.
Neue Wege bin ich dieses Jahr auch beim Schwimmen gegangen. Ich habe an einem echten Schwimmwettkampf teilgenommen. Gestartet bin ich für den TSV Adendorf, wo ich als Schwimmtrainer tätig bin. Angetreten bin ich über 200 m Lagen, 100 m Rücken, 400 m und 1500 m Freistil. Insgesamt war es ein spannender Tag, an dem ich gar nicht so schlecht aussah wie erwartet. Vielleicht lerne ich es ja doch noch mal, etwas zügiger zu schwimmen.
Die ersten Meter der 1500:

Wie geht’s weiter? Naja, der Grobplan der nächsten Saison steht. Zu Ostern geht es wieder ins Radlager, dann kommen einige Duathlons und im Mai hole ich mir dann die Quali auf Lanzarote. Das hat 2005 auch ganz gut geklappt und sollte wieder funktionieren. Erfreulich ist, dass ich mit Zoot und Thalersports auch 2009 weiter zusammenarbeiten werde und ich mir damit auch sicher sein kann, dass ich mein Training und meine Wettkämpfe mit bestem Material bestreiten kann.
Damit das Training im nächsten Jahr nicht wieder langweilig wird, gibt es noch in diesem Jahr eine schlagkräftige Unterstützung meiner häuslichen Trainingsgruppe. Da werden ganz sicher neue Reize gesetzt.
Also, ich freue mich auf eine neue erfolgreiche Saison.

Bis später
Frank

Montag, 8. September 2008

Am Ende...

... naja noch nicht ganz, aber das war sportlich schon ein sehr frustrierendes Wochenende.
Zuerst zur Strecke:
Eine tolle Rad - und Laufstrecke mit einer ganz besonderen Atmosphäre an einem außergewöhlich und manchmal doch recht weltfremden Ort.
Vielen Dank an meinen Sponsor Zoot und Triangle- Events, dass sie mir einen Freistart ermöglicht haben.

Nun zum Rennen:
Dass ich keine Bäume ausreißen würde, hatte ich ja bereits geschrieben. Dass ich aber in so ein Debakel reinrutsche, hätte ich nun auch nicht erwartet. Es ging schon mit dem Schwimmen los. Keine Profizone (war das doch ein Hauptgrund für die Prolizenz) und mit dem Startschuss gab es erstmal einen ordentlichen Schubs bis in die dritte Reihe. Nun war ich also mittendrin im Gedränge. Und es dauerte eine ganze Weile, bis ich mich halbwegs freischwimmen konnte. Schade eigentlich, hatte ich doch eigentlich eine ganz passable Schwimmform (war ja auch so ziemlich das einzige, was ich in den letzten 3 Wochen trainiert habe). Dummerweise fiel mir die Orientierung im unruhigen Wasser sehr schwer und ich folgte einer Gruppe, die natürliche einen ordentlichen Zusatzbogen schwamm. Kritik: es gab viel zu wenig Bojen zur Orientierung. Letztlich erreichte ich nach 30:08 min den kieseligen Strand. Immerhin standen noch 3 Räder der MPRO im Wechselgarten rum ;-).
Ab in die Berge:
Eigentlich hatte ich mich auf die folgende zweite Etappe gefreut, wo ich doch bekennender Fan von sonnigen steilen Serpentinenauffahrten bin. Leider war mit Sonne nix, ich fand es sogar ein bisschen kühl und der Regen in der Nacht hatte die Straßen auch recht rutschig hinterlassen. Und richtig viele Serpentinen waren es dann auch nicht. Richtig schwer fand ich den Kurs nicht, durchaus kurzweilig, aber vom Anfang an konnte ich nicht richtig auf die Tube drücken. Es war wie im Training. Wie mit angezogener Handbremse. Nur ab und zu konnte ich es an den Anstiegen mal richtig rollen lassen und dann ging es auch gleich ein Stück nach vorne. Wo es hoch geht, da muss man auch wieder runter. Und das ist mein Problem. Ich bin wirklich kein guter Abfahrer. Ständig wurde ich wieder überholt- das nervt. Nach 2:44 h war meine Trainingsausfahrt beendet und ich durfte die letzten 21km der diesjährigen Triasaison angehen. Die Laufstrecke machte Laune: bretthart,kurvig und ein ordentlicher Anstieg zum Casino hoch pro Runde. Bis aufs Tempo fühlte man sich an die Formel 1 Bilder erinnert.
Da mich das Radln ja nicht so mitgenommen hatte, nahm ich an, dass ich wenigstens einen richtig schnellen Halbmarathon hinlegen würde. So ging ich es auch an. Raus aus der Wechselzone auf den mittlerweilen heißen und sonnigen Laufkurs. Zack-links vorbei an Macca und vor ihn geklemmt(jaja er hatte schon eine Runde Vorsprung). Dennoch konnte ich diese Runde schön mit ihm laufen. Aber in der zweiten Runde verlor ich dann das Gefühl für mein Tempo. Macca entschwand zwar langsam, aber stetig und ich überholte auch weniger. Irgendwann überholte ich dann Felix Schuhmann, der wohl auch keine glänzenden Tag erwischt hatte. Nach einem kurzen Dialog lief ich dann mein Tempo weiter und konnte (so dachte ich jedenfalls) in der 3. und 4. Runde wieder etwas beschleunigen.
Mit 4:41 h auf der Zieluhr und einer Laufzeit von 1:20 h habe ich meine anvisierte Zeit deutlich um mehr als 10 Minuten verfehlt. Besonders ärgerlich finde ich meine langsame Laufzeit, ich dachte echt, dass da irgendwas um die 1:17h rauskommt.

Richtig deprimierend und damit der Gipfel des Debakels war, dass ich nur dritte Frau geworden bin. Es ist mir seit 2005 nicht mehr passiert, dass eine Frau vor mir im Ziel war.

Was lernen wir daraus:

1. Wer faul ist, bekommt die Quittung (nach meinem Suunto Trainingsmanager genau 18 Stunden Training seit dem 4. August).
2. Solange ich nicht die zeitliche Möglichkeit und auch den nötigen Willen (nach der Arbeit) zum Training habe, bin ich bei den Pros falsch aufgehoben.

Übrigens, wie Andreas Raelert das Ding nach Hause gebracht hat, war ganz großes Tennis. Da werden sich wohl im nächsten Jahr auf Kona einige die Augen reiben, wenn er nur so an ihnen vorbeifliegt. In der Form ist er für mich der klare Favorit auf den 70.3 Titel in Clearwater.

Ich werde jetzt erstmal über das, was gewesen ist und was noch kommen wird, nachdenken und Pläne schmieden. Für Anregungen bin ich offen. Aufgeben ist nicht,oder doch?

Habt euch wohl
Frank