Sonntag, 20. März 2011

3 Wochen

ist es jetzt her (26.2.), dass unser neues Teammitglied Alexandra dazugestoßen ist. Seit dem versuchen wir, uns zu finden und einzuspielen. Bisher war die kleine Dame (noch) sehr unauffällig und strahlt eine angenehme Ruhe aus.


Alexandra in Ihrem Element

Und was läuft sportlich so? Naja, leider nicht soviel. In den letzten 4 Wochen hatte ich ziemlich mit einem fiesen Husten zu kämpfen. Kein Schwimmen, sporadisches Lauftraining und ein bisschen MTB- fahren. Was solls, das Jahr ist noch jung und seit einer knappen Woche versuche ich wieder, ein regelmäßiges Training aufzubauen. Heute habe ich mich dann gleich mal an die Startlinie des Scharnebecker Schiffshebewerklaufs gestellt: Ein Halbmarathon mit einem selektiven profilierten Kurs auf schwerem Geläuf. Zum Glück in diesem Jahr bei schönstem Wetter ohne Schnee und Regen. Kontrolliert und gleichmäßig habe ich das Rennen auf Platz 2 beendet.
Hoffen wir mal, dass ich jetzt gesund bleibe und endlich einige Kilometer in die Beine bekomme, denn am 9. April geht´s schon wieder los mit dem Ausdauermehrkampf.

Gut Holz
Frank

Montag, 24. Januar 2011

Newstime

Das neue Jahr ist schon wieder voll am Laufen und ich schaue mit Spannung in die nächsten Wochen. Schließlich wird sich mal wieder einiges ändern, denn Mitte Februar wird eine neue Teammanagerin eingestellt werden. Da bleibt es abzuwarten, wie sich die Zusammenarbeit mit Captain Caspar in der neuen Teamzentrale auf den Erfolg auswirkt. Zumindest diese ist auf optimales Gelingen eingestellt. Eine 40 m² Trainingshalle, ausreichend für tägliches Lauf ABC-, Athletik- und Rollentraining, zwei Wellnessbereiche, eigene Büros und Schlafgemache für das Führungspersonal sind grundsätzlich beste Voraussetzungen für ein erfolgreiches 2011.

Dennoch werde ich in diesem Jahr auf eine Langdistanz verzichten und mich eher auf die Kurz- und Mitteldistanzen konzentrieren. Angepeilt sind Starts beim Tristar 111 Worms, die Mitteldistanz in Waren/Müritz und Einsätze in der Regionalliga mit dem Tri Team Lüneburg. Auf mein Mallorca- Frühjahrstrainingslager verzichte ich und versuche mich in den heimischen Gefilden anständig vorzubereiten – das wird kein leichtes Unterfangen...

Weniger Neues gibt es an der Sponsorenfront - und das ist auch gut so. Alles bleibt so wie in 2010, nur, dass in diesem Jahr noch High 5 dazu kommt. Darüber freue ich mich sehr, hat mir doch das einzigartige Isogel mehr als nur einmal im letzten Jahr neue Flügel wachsen lassen. Dazu gibt es noch leckere Riegel und Pülverchen für besonders effektive Zaubertränke.


Dann wünsche ich jetzt allen noch ein schönes, ereignis- und erfolgreiches Jahr 2011.


Achja, die Optik hier ist auch neu, hoffe es gefällt.


bis denne

Frank


Freitag, 24. Dezember 2010

Frohe Weihnachten

Draußen gibt es Schnee, Schnee, Schnee und nicht zu vergessen hier und da auch noch etwas Schnee. So soll Weihnachten doch aussehen, oder?

Die gesamte Trainingsgruppe Reimann wünscht euch allen ein wunderschönes und besinnliches Weihnachtsfest.


unser weihnachtlicher Vorgarten

HoHoHo

Caspi, Susi und Frank

Dienstag, 12. Oktober 2010

Saisonende

Das Härteste im Norden, so nennt sich der Cross-Duathlon in Güstrow, stellte meinen Saisonausklang 2010 dar. Und diesen Namen trägt der Wettkampf vollkommen zu Recht. Auf dem 5 km langen Cross- Laufkurs mit heftigen Anstiegen, Wurzelpassagen und zu überspringenden Baumstämmen kommt man schon früh in den Genuss schmerzender Oberschenkel, die sich auf der 4 mal zu durchfahrenden 6,5 km Waldrunde nicht gerade erholen können. Also rund 2 Stunden Zeit, um sich nochmal so richtig weh zu tun.
Obwohl das Rennen in diesem Jahr schon zum 11. Mal ausgetragen wurde, war es mein erster Start dort. Besonders viel vorgenommen hatte ich mir wirklich nicht, schließlich war ich in den letzten 3 Wochen vielleicht 5 mal Laufen und 6 mal mit dem MTB trainieren. Aber auf´s Treppchen wollte ich schon.
Den ersten Laufabschnitt ging ich (auch wegen meiner nicht vorhandenen Streckenkenntnisse) erstmal mit Bedacht an. Der Kurs übertraf meine Erwartungen schon etwas und ich erwischte mich mehrfach, wie ich ein „Oh Gott“ in den Wald schnaufte, wenn sich mir immer wieder neue Anstiege in den Weg stellten. Nach 19 Minuten war dann der erste Teil der Tortur vollbracht und ich wechselte als Führender auf mein Flash, dicht gefolgt von Cornelius Wermann.
Der Radkurs war zum Glück weniger technisch, aber dennoch mit zahlreichen Rampen und einer schnellen wurzeligen Abfahrt gespickt. Bei den diesjährigen trockenen Bedingungen wäre wohl eher ein Crossrad als ein MTB angebracht gewesen. Das bekam ich dann auch zu spüren. Nach 5 km wurden Cornelius und ich von Frank Höppner und Lars Schmiedeberg auf ihren Crossern eingeholt. An jedem Anstieg waren die Dinger schneller oben und ich musste ziemlich in den roten Bereich gehen, um die Lücke wieder zu zufahren. Dank meiner blockierbaren Lefty an meinem Cannondale Flash konnte ich wenigstens ohne lästigen Flex die Anstiege hochfahren. Dem nun deutlich höheren Tempo musste dann Cornelius Tribut zollen und verlor den Anschluss. Mit hohem Aufwand konnte ich mein Rad zusammen mit Frank und Lars abstellen und mich erneut auf die spaßige Laufstrecke begeben. Hier übernahm ich nach einigen hundert Metern die Führung und baute diese kontinuierlich, wenn auch unter Krämpfen, aus. Letztlich habe ich meine Saison noch mit einem schönen und spaßigen Rennen und einem versönlichen Sieg beendet. Auf der Siegerehrung habe ich auch endlich mein Versprechen eingelöst: ich bin jetzt offiziell ein Trifuner.

Ach ja, nächstes Jahr bin ich wieder dabei. Immerhin gibt es einen Titel zu verteidigen.


Flash and Me


Sieht aus, als hätte ich es doch noch nicht verlernt.


Im Ziel


Die Unterschrift all pics by trifun


Ich mache jetzt Pause und gebe in den nächsten Tagen mal einige Neuigkeiten von mir zum Besten

Bis später
Frank

Donnerstag, 26. August 2010

Die letzten 8 Wochen im Vorspulgang

Wer immer mal wieder hier vorbeigeschaut hat, wird bemerkt haben, dass in meinem Terminkalender immer mehr Rennen verstrichen sind. Leider verliefen meine Starts nicht besonders erfolgreich.

Nachdem ich gut 10 Tage nach Frankfurt das Training wieder aufgenommen hatte, erwischte mich eine heftige Sommergrippe. Dadurch fiel dann auch mein einzig geplanter Bundesligastart für Kamenz ins Wasser. Pech gehabt, also auf zum nächsten Versuch.


Wie in den letzten Jahren wollte ich unbedingt noch ein gutes Rennen in Waren zeigen, mein absolutes Lieblingsrennen über die Mitteldistanz und in diesem Jahr stärker besetzt als je zuvor. Dumm nur, dass ich dank der Grippe erst wieder 4 Tage vor dem Rennen trainieren konnte. Erstaunlicher Weise fühlte sich mein Körper gut an und ich fuhr sehr zuversichtlich nach Waren. Aber mein Eindruck täuschte. Beim Schwimmen lief es ähnlich wie in Frankfurt recht gut und ich hatte eigentlich eine bessere Ausgangsposition als in den vergangenen Jahren (wo ich am Ende immer auf dem Treppchen stand). So versuchte ich schnell den Abstand auf die Führungsgruppe zu verringern. Das sollte mir aber nicht gelingen. Trotz eines 41er Schnitts auf den ersten 30 km kam ich an die leider unfäir fahrende Gruppe (bis auf die ersten 3 hatte sich ein schönes Grüppchen gebildet) nicht dichter ran. Wenige Kilometer später war es dann auch um mich geschehen. Ich konnte kaum noch 200 Watt aufs Pedal bringen und rollte auf dem Oberlenker in die zweite Wechselzone. Nach einer halben flasche Cola ging ich trotzdem noch den Halbmarathon an. Mehr als Trainingstempo war nicht drin. Aber immerhin habe ich gefinisht. Im Nachhinein war ich wohl noch zu stark von der Grippe geschwächt und hätte eher auf den Start verzichten sollen.


3. Versuch in Güstrow. Eine Woche nach Waren fühlte ich mich eigentlich wieder ganz gut und hoffte auf ein gutes Rennergebnis. Mit Andreas Raelert an der Startlinie war klar, dass es nicht für einen Sieg reichen würde. Dazu kamen noch einige schnelle Kaderathleten aus Meck Pomm. Nach meinem üblichen Schwimmrückstand konnte ich mich mit einer guten Radleistung auf einen dritten Platz vorarbeiten und war in Schlagdistanz zum zweiten Platz. Allerdings hatte ich zwei ziemlich laufstarke Jungs hinter mir. In der ersten Laufrunde konnte ich noch meine Position verteidigen, dann baute ich aber ab und wurde leider noch überholt. So gab es dann nur einen undankbaren 4. Platz für mich. Aber immerhin hatte ich so etwas wie eine Rennform.

Letzter Versuch in Uelzen. Spontan entschloss ich mich dazu, am vergangenen Wochenende einen Sprinttriathlon in Uelzen (also fast ein Heimrennen) zu bestreiten. Das Tri Team Lüneburg war mit geschätzten 20 Teilnehmern vertreten und es hat eigentlich viel Spaß gemacht. Ein Sieg war mir aber nicht vergönnt. Trotz einer ganz ansprechenden Leistung (unter dem alten Streckenrekord) war einer schneller. Naja so ist das eben im Sport.

Damit ist meine Triathlonsaison dann auch zu Ende. Bleiben noch zwei Crossduathlons, auf die ich mich sehr freue. Und vielleicht gelingt es mir ja in den nächsten Wochen noch, meine alte Laufform zu erreichen. Dann klappts vielleicht auch nochmal mit ner 1.


Bis später

Frank

Dienstag, 6. Juli 2010

Die 14. Langdistanz meiner Karriere...

stand am Sonntag in Frankfurt an. Und zum ersten Mal hatte ich ein schlechtes Gefühl. Die gesamte Vorbereitung war ein reiner Flickenteppich. Zwei Stürze und zwei Krankheiten haben mir das geplante Training der vergangenen 12 Wochen geschreddert. An Schwimmen war in den letzten 4 Wochen auf Grund meiner ganzen offenen Wunden kaum zu denken. Das Einzige was mich noch positiv stimmte, waren meine Wettkampfergebnisse mit einem zweiten Platz beim Firmenlauf und einem Sieg beim Wendland- Triathlon vor gut 2 Wochen.

Nun stand ich aber in Frankfurt am Start und musste versuchen, das Beste aus meiner Situation zu machen.

Dank der fast 26 ° C im Langener Waldsee wurde zu Recht ein Neoprenverbot ausgesprochen. Da befürchtete ich durch meine Schwimmabstinenz natürlich eine Schwimmzeit deutlich über einer Stunde. Aber nach für mich guten 58 Minuten entstieg ich dank des Wellenstarts entspannt dem Nass. Guten Mutes ging es also aufs Rad. Hier hatte ich mir vorgenommen, ganz diszipliniert nach meinem Powertap zu fahren. So habe ich es dann auch getan und versucht, stetig um die 230 Watt zu radeln. Das hat auch super geklappt. Erstmalig hatte ich zwischen 100 und 150 km keinen Einbruch und konnte beide Runden fast im gleichen Durchschnittstempo absolvieren. Vielleicht hätte ich auch noch etwas zügiger fahren können, aber 4:53 h für 185 km (und ich bin die gesamte Strecke vollkommen allein gefahren) gehen in Ordnung.



Leistungskurve der Radstrecke

Zurück in der zweiten Wechselzone wurde das Slice gegen meine schnellen Zoot Ultra Speed Schuhe getauscht. Selbstbewusst ging es raus auf den 4 Runden Marathonkurs. Mir war klar, dass ich irgendwann Probleme bekommen werde, da ich wichtige Koppeleinheiten und einige lange Intervallläufe nicht trainieren konnte. Kurzum: die ersten 2 Runden liefen mit einem 4:15 min/km Schnitt erwartet gut. Und in der 3. Runde ging dann langsam die Lampe aus. In der 4. Runde hielt mich nur noch der Wille, das Rennen mit Anstand zu Ende zu bringen, auf den Beinen. Mittlerweile waren auch die ersten 3 Damen an mir vorbei gelaufen. Das war mir dann aber auch erstmal egal.

Nach 9:13 h bog ich von Oberschenkelkrämpfen geplagt in den Römerberg ein und war glücklich, meinen 14. und vorerst letzten Langdistanztriathlon ins Ziel gebracht zu haben.


Unterm Strich stehen:


Gesamtplatz 35, Profis 14 – klingt schon ziemlich schlimm...


Trotzdem ein großes Dankeschön an mein Frauchen, Teamchef Caspar, meinen Eltern, der Lüneburger Jubeltruppe ( Tanja, Dirk, Notte, Arne, Cadde, Paul, Mitstreiter Henno) und allen anderen Daumendrückern sowie meinen Sponsoren. An Euch lag es nicht, Ihr ward supi.


Bis denne

Frank

Samstag, 5. Juni 2010

Der eurasische Dachs

Das etwa 90 cm lange und knapp 20 kg schwere Säugetier mit der typischen weißen Schnauze eingerahmt von zwei schwarzen Streifen lebt in der Regel in Erdhöhlen und verlebt seinen Feierabend mit der Jagd nach allen möglichen Arten von Kleingetier. Nun ist dieses eigentlich nachtaktive Tier ein mir gegenüber ganz friedlich eingestellter Gesell. Eigentlich, nur heute war der gute Herr „Grimbart“ der Meinung, sein Sonnenbad kurz vor Garlstorf an einer kleinen Landstraße abzuhalten. Soweit ist das ja auch in Ordnung, wenn er nicht der Meinung gewesen wäre, just in dem Moment auf die Straße zu stürmen, als ein Radquartett aus der Kurve kommend beschleunigte. Zwei kamen noch vorbei, der Dritte und Vierte nicht mehr so ganz. Der Dritte war leider ich. Ohne auch nur einen Hauch einer Chance knallte ich volles Rohr auf den ziemlich kräftigen Rücken des Höhlenbewohners. Kurz darauf fand ich mich zusammen mit Dirk auf dem harten Straßenboden wieder. Zum Glück ist uns jetzt nicht sehr viel passiert. Meine linke Seite ist zwar ziemlich mitgenommen und so ziemlich jeder hervorstehende Körperteile ist offen. Aber es gab keine Brüche oder ähnliches. Das Rad braucht jetzt einen neuen Lenker und Sattel und ich eine neue Hose und ein neues Trikot. Dirks geschwollenes Knie wird sich hoffentlich auch bald wieder erholen.
Einziges Problem wird nun wohl das Schwimmen. Mit den offenen Flächen sollte ich wohl die nächste Woche das Freibad meiden. Damit gibt es dann auch keinen Vierlande Triathlon. Jetzt werde ich mich, wenn alles wieder in Ordnung ist, an einer Kurzdistanz in Gartow nächstes Wochenende versuchen. Ansonsten geht es halt ohne letzte Wettkampfprobe nach Frankfurt....

Da hoffe ich wenigstens, dass der Dachs heute Abend vor dem TV ordentlich Rückenschmerzen hat und mir vielleicht noch eine kleine Genesungskarte schickt. Waren irgendwie nicht meine zwei letzten Wochen...

Der Dachs

Bis auf Weiteres
Frank