Montag, 14. September 2009

Der Countdown läuft

Seit 2 Wochen stehe ich nun unter der besonderen Betreuung von Teamchef Caspar. Eine Vielzahl von Kraftausdauerläufen und alternativen Rumpfklettertraining scheinen Wirkung zu zeigen und meine Hawaiiform entwickelt sich durchaus positiv.

Sofarobbing mit Caspar

Davon konnte ich mich an diesem Wochenende beim Tiergarten Volkslauf in Lüneburg über 19 km überzeugen. Dabei ging es in 2 Runden durch einen selektiven Waldkurs. Vom Start weg setzte ich mich mit Vereinskollegen Henno an die Spitze und wir bauten die Führung auf der erste Runde kontinuierlich aus. Zusammen beendeten wir die ersten 10 km nach gut 35 min. Henno lief dann ins Ziel und gewann die Wertung des 10,6 km Laufs. Ich ging in die 2. Runde und konnte nun das Tempo drosseln, um den Beinen nach dieser 100 km Laufwoche schon etwas Erholung zu gönnen. So überlief ich die Ziellinie nach 1:12 h mit reichlich Vorsprung. Das Beste an dem Lauf war allerdings die Siegerehrung. „Feierlich“ wurden die Pokale zwischen Bratwurststand und Bierverkauf über den Tresen gereicht. Insofern man denn diesen erreicht und nicht in der Bratwurstschlange stehen blieb. Frei nach dem Motto: „Bist du die Pommes rot weiß? Nein, ich bin der Pokal.“ Wenigstens hatte die gesamte Situation eine gewisse Komik.

Henno und Meinereiner am Pokalstemmen

Doch zurück zur Hawaiiform. Wie es mit dem Radfahren aussieht, kann ich noch nicht so richtig einschätzen. Im Training gab es Licht und Schatten, aber Ende der kommenden Woche wird auch hier Klarheit geschaffen. Meine Schwimmform kann ich jetzt schon mal entschuldigen. Im Moment befinden sich fast alle innerhalb einer Stunde erreichbaren Schwimmhallen in Sanierung. Und erst am Mittwoch öffnet die knapp 30 Minuten entfernte Schwimmhalle in Uelzen wieder ihre Pforten. Aber ich gebe mein Bestes.


Nun sind es noch knapp 3 Wochen, um den Formpfeil zuzuspitzen. Ich glaub, da geht was...


Bis denne

Frank


Dienstag, 11. August 2009

Gute Form und Glück im Unglück

Wie jedes Jahr im August startete ich traditionell bei einem meiner absoluten Lieblingswettkämpfe in Güstrow. Der Triathlon über die olympische Distanz war gleichzeitig die Landesmeisterschaft von Mecklenburg-Vorpommern. Einige gute Athleten aus Norddeutschland und alte Bekannte aus der 2. Bundesliga hatten gemeldet, so z.B. Olaf Geserick und Jens Borchardt. Dazu kamen noch Stephan Reis aus Rostock und Michael Voß aus Neubrandenburg.

Da der See fast 24 Grad hatte, gab es natürlich Neoverbot. Dennoch kam ich gut im Nassen zurecht und hatte für meine Verhältnisse noch vertretbare 3 Minuten Rückstand auf die Spitze um Reis, Voß und Geserick.

Motiviert ging es aufs Rad und es wurde gleich ordentlich losgefahren. Leider ist die Radstrecke auf den ersten 10 km ein reiner Flickenteppich und nicht gut zu fahren. Zusammen mit Cornelius Wermann machte ich Meter um Meter gut. Ich musste echt beißen, um nicht abreißen zu lassen. Zurück in der Wechselzone hatte ich noch knapp 50 Sekunden Rückstand auf Reis und Borchardt.

Also ging ich mit vollem Tempo auf die Laufstrecke, denn der Landesmeistertitel war ja noch zu holen. So lief ich nach 4 km an Reis vorbei und war auf Rang 2. Dann kam aber leider das angedeutete Glück im Unglück. Kurz nachdem ich Reis passierte, trat ich auf einen Stein oder eine Wurzel und knickte wieder mit dem rechten Fuß ordentlich um. Da fühlte ich mich doch gleich an die Lanzarotevorbereitung erinnert, wo ich mir im selben Fuß eine Bänderdehnung zufügte.

Ich versuchte trotzdem erstmal weiter zu laufen, aber es ging nicht. So legte ich eine Wanderpause ein. Zum Glück ließ der Schmerz wieder etwas nach und ich versuchte, auf der zweiten Runde erneut Boden gut zu machen. Allerdings nicht so „katzengleich“ und geschmeidig wie vorher. Mit Wut im Bauch konnte ich auf den letzten 5 km wenigsten wieder auf den 3. Platz vorlaufen und damit knapp vor Jens Borchardt und mit dem Teamchef Caspar im Arm die Ziellinie überqueren. Glückwunsch an Olaf und an Stephan für ein starkes Rennen.

Insgesamt war es ein schönes Wochenende, an dem ich alte Freunde aus Rostock treffen konnte und mal wieder einen Wettkampf mit meinen Trauzeugen erleben durfte. Im Rennen war meine Form auf dem Rad sowie beim Laufen richtig gut und meine Schwimmleistung besser als erwartet. Leider kostete mich das Umknicken den Landesmeistertitel, aber immerhin ist nichts Schlimmeres passiert und ich kann weiter trainieren.

Noch mal Dank an die Jungs vom Trifun, die wieder einen tollen Wettkampf auf die Beine gestellt haben.


Die Landesmeister

Rostockrückkehrer-Staffel auf 3 (Trauzeugen und Christian aka. MW)

Bis später

Frank


Mittwoch, 29. Juli 2009

Die Richtung stimmt

Nachdem ich ja auf den Start in Roth verzichtet hatte, wollte ich meine Form beim Norddeutschen Triathlonklassiker über die Mitteldistanz in Waren Müritz beweisen. Immerhin konnte ich die vergangenen 3 Wochen wieder ganz gut und vor allem verletzungsfrei trainieren, weshalb ich letztlich auch sehr zuversichtlich nach Waren gereist bin. Das Rennen liegt mir und nachdem ich 2005 hier gewinnen konnte und in den Folgejahren immer auf dem Podium stand, wollte ich dieses Jahr gerne wieder auf das oberste Treppchen klettern. Mit Oliver Bergmann (Sieger 2006, 2007), Thoralf Berg , Philipp Herrmann, André Stuebs und Zoltan Senczyszyn gab es aber noch viele andere Favoriten auf den Sieg. Leider waren die Wetteraussichten wiedermal nicht besonders rosig. Es waren Schauer bei starkem Wind und mässigen Temperaturen angesagt. Aber mittlerweile habe ich mich ja an Wettkämpfe bei solchem Wetter gewöhnt.

Das Schwimmen verlief wie immer, Platz 13 und mit ca. 4 Minuten Rückstand auf Stuebs, Gebert und Herrmann. Aber das war ja vorher schon klar. Mit meinem besonders schnell abgestimmten Slice kam ich dann erstmal gut in die Gänge und konnte mich zügig nach vorne arbeiten. Leider hatte André einen Platten, womit die Spitzengruppe kleiner wurde. André war eigentlich richtig gut drauf und wäre ohne Panne ein Mann für das Podium gewesen.
Am ersten Wendepunkt konnte ich dann erstmalig die Rennsituation einschätzen. Auf die Spitze hatte ich schon eine knappe Minute gutgemacht und nach hinten, insbesondere auf Thoralf, meinen Vorsprung gehalten bzw. ausgebaut. Immer wieder gab es starke Schauer mit heftigen Windböen, aber ich konnte meine Aufholjagd fortführen. Nach knapp 60 km überholte ich Herrmann und kurz darauf Gebert. Damit lag jetzt nur noch Oli vor mir, allerdings immer noch mit knapp 4 Minuten Vorsprung. An der 3. Position und etwa 30 Sekunden zurück kam dann Thoralf in den Wechselgarten. Klar, dass ein Laufduell mit Thoralf eher nicht zu meinem Gunsten ausgehen würde, aber versuchen wollte ich es trotzdem. So lief ich dann auch recht zügig los. Doch nach knapp 2,5 km hatte Thoralf die 30 Sekunden gut gemacht und lief an mir vorbei. Ich konnte zwar noch ein Weile dran bleiben, aber als der Untergrund dann matschig wurde, lief er mir so richtig davon. An der ersten Wende sah Oli dann schon sehr gezeichnet aus und hatte auch schon einiges von seinem Vorsprung verloren. Nach 10 km waren dann auch nur noch 1:30 Minuten Abstand zu Oli. Auf der zweiten Runde konnte ich mein Tempo halten und knapp 2 Kilometer vor dem Ziel überholte ich Oliver und sicherte mir hinter Thoralf den zweiten Platz.



Teamchef bei der Materialauswahl



Podium

Summa summarum war es ein top-organisierter Wettkampf mit meinem besten Ergebnis in dieser Saison, eine solide Rad- und Laufform, die jetzt in den nächsten 11 Wochen bis Hawaii schön vollendet werden kann.
Das nächste Rennen steht dann in Güstrow in zwei Wochen an.
Ein guter Tipp zur aktiven Erholung nach einer Mitteldistanz: Direkt zu einer Hochzeit fahren, Tanzen bis zum Umfallen und das Flüssigkeitsdefizit mit Cuba Libre ausgleichen... Na dann: Prost

Frank

Dienstag, 7. Juli 2009

Chaoszeit

Moin moin,

also so richtig viel ist seit Lanzarote nicht passiert. Und was passiert ist, hatte wenig Struktur.

Das Training war im Juni nur selten konsequent. Entweder war ich verletzt, es gab Termine in der Schule oder ich habe Wettkämpfe gemacht. Wobei die Verletzung das größte Problem darstellte. Gleich in der zweiten richtigen Trainingseinheit nach dem Ironman zerrte ich mir die rechte Wade. Wahrscheinlich als Folge der Fehlbelastung während meiner Bänderdehnung im Knöchel. Die Zerrung war so hartnäckig, dass ich gut 10 Tage kein Lauftraining und auch nur Radfahren unter Schmerzen machen konnte. Die Pause war mit der Erholung nach Lanzarote nun schon fast 4 Wochen groß. Kaum eine Trainingseinheit lief seitdem für mich zufriedenstellend. Nachdem ich nun auch noch zwei Wettkämpfe hatte, um zu prüfen wo ich stehe, habe ich letztlich den Entschluss gefasst, meinen Start in Roth abzusagen. Schade, aber in Hinblick auf Hawaii ist mir eine Teilnahme zu riskant. Wenn ich in Roth am Start stehe, dann konkurrenzfähig und gut vorbereitet und das ist nun mal nicht gegeben, obwohl ich so gerne dabei gewesen wäre. Und wer mich kennt, der weiß, wie schwer mir so eine Entscheidung gefallen ist.

Ich möchte nun auch noch ein paar Worte zu meinen Wettkampfteilnahmen in Bad Bodenteich und Grimma los werden. Die Mitteldistanz in Bad Bodenteich sollte mir zeigen, ob ich noch in Form bin für Roth. Nachdem ich 2008 bei diesem Wettkampf ein wirklich gutes Rennen hatte, kam ich dieses Jahr zwar aufs Treppchen, aber ich war deutlich zu langsam. Meine Trainingseindrücke bestätigten sich. Kein richtiger Raddruck, immer wieder zuckte die Wade und der abschließende Lauf war zwar in Ordnung, aber auch ohne richtiges Tempo. Am Ende wurde ich dritter und war knapp 5 Minuten langsamer als im letzten Jahr, wo ich ja sogar noch eine 4 Minuten Zeitstrafe kassiert hatte.

In Grimma stand ich am vergangenen Wochenende für mein Bundesliga- Team am Start. Das Rennen liegt mir eigentlich. Die Radstrecke ist hügelig und kurvig und die Laufstrecke ist schön schnell. Allerdings war meine Schwimmform diesmal unterirdisch, bzw. ist das Schwimmen um einiges schneller geworden als im letzten Jahr. So kam ich erst als siebtletzter aus dem Wasser mit 5 Minuten Rückstand auf die Spitze. Klar, in einem Windschattenrennen ist der Tag dann gelaufen. Aber ich tat mein Bestes und fuhr immerhin noch um einiges vor. Beim abschließenden Lauf hatte ich dann ordentlich dicke Beine, war aber mit meiner Laufzeit dennoch ganz zufrieden. Letztlich war ich dann als fünfzigster von 80 Teilnehmern im Ziel. Beide Ergebnisse haben mich dann zu meiner Roth-Entscheidung bewogen. Und wie geht es jetzt weiter? Naja, ich werden dann versuchen, in den nächsten zwei Wochen meine Form wieder aufzubauen, um dann beim Müritz-Triathlon um den Sieg mitstreiten zu können. Ansonsten möchte ich mich in den folgenden Wochen ganz auf meine Hawaiivorbereitung konzentrieren. Denn auf der Insel will ich dieses Jahr richtig rocken.

Ich werde berichten


bis später

Frank


Sonntag, 24. Mai 2009

No. 12 ist Geschichte

Hola,
nach 09:45.04 Stunden überquerte ich Samstag die Ziellinie meines 12. Ironman. Dieses Finish gehörte sicherlich mit zu meinen härtesten. Selten habe ich so mit meinem eigenen Schweinehund gerungen. Aber eins nach dem anderen.

Vor dem Schwimmen durfte ich knapp 20 min anstehen, um noch einmal aufs Dixie zu dürfen. Wahrscheinlich sind knapp 15 Dixies plus ein Toilettenhäuschen etwas schlecht kalkuliert für die 1400 Starter. Um so unerhörter fand ich, dass die knapp 100 Frauen eine eigenes Häuschen hatten, welches chronisch unterbelegt schien, während die Männer sich die Beine in den Bauch standen.
Dadurch kam ich etwas später als geplant zum Schwimmstart und konnte mich nicht mehr in die erste Reihe stellen, sondern eher in die 15.. Entsprechend kam ich nach dem Startschuss erst reichlich verzögert im Wasser an, während die ersten schon fast an der Boje Nummer 1 waren. Das Schwimmen an sich verlief dann aber ganz gut, da auch die Prügeleinen etwas ausblieben. Abzüglich der vertrödelten Anfangsminuten entspricht die Schwimmzeit in etwa meinen momentanen Möglichkeiten.
Der folgende Wechsel gehörte dann zu einem meiner längsten überhaupt. Aber das Anziehen der Handschuhe und Anbringen des GPS- Senders meiner Suunto (leider total umsonst) kostete viel Zeit. Und da uns auch kein Helfer zur Seite stand, der uns beim Neoeinpacken behilflich war, stellte ich mich ziemlich dusselig an und verlor noch mehr Zeit.

Beim Radfahren hatte ich mir vorgenommen, etwas verhaltener anzugehen und mir die Körner für die letzten 60 km aufzusparen. Leider hatte ich mir irgendwie den aufgeklebten Magneten vom Laufrad gerissen, so dass ich auf eine Geschwindigkeitsmessung auf meinem Tacho verzichten musste. Aber zum Glück hatte ich noch den Bikepod meiner Suunto am Rad und konnte so noch auf meiner Pulsuhr die Geschwindigkeit ablesen. Die erste Stunde auf dem Rad hielt ich mich also zurück und fand langsam in meinen Rhythmus. Ich versuchte noch nicht auf die dicken Gänge zu wechseln und eher eine etwas höhere Frequenz zu fahren. Bei leichtem Regen und noch bedecktem Himmel ging es dann in das erste Gegenwindstück durch die Feuerberge. Und hier bekam ich dann gleich den ersten Eindruck, was mir heute noch bevor stand. Es kam einem vor, als ob man gegen eine Wand fuhr. Trotzdem kam ich gut voran und verbesserte meine Position. Hier überholte ich auch die spätere Siegerin Bella Bayliss. Immer wieder kamen aber auch einige Jungs an mir vorbei gehämmert. Aber wie das so ist, man sieht sich immer zweimal ;-). Die verbleibenden Kilometer bis zum Anstieg nach Haria war ich nur damit beschäftigt, meinen Rhythmus weiter zu fahren und genug zu essen. Als es dann nach Teguise in den Anstieg bei vollem Gegenwind ging, merkte ich, wie gut meine Beine noch funktionierten. Also fing ich schon mal langsam an leicht zu forcieren. Ab jetzt ging es nur noch nach vorn. Zu behaupten, dass mich die Berge und der Wind nicht mehr gestört hätten, wäre gelogen, im Gegenteil. Aber ich kam damit richtig gut zurecht und überholte einen nach dem anderen. Die letzten Anstiege hoch zum Mirador del Rio steckte ich gut weg und ging relativ fit in die folgende 10 km lange Abfahrt nach Arieta. Für diese Art von Abfahrt bin ich wohl etwas zu leicht. Wie 2005 musste ich richtig in die Pedale treten, während andere nur rollen ließen. Die abschließenden 50 km liefen bis auf ein kleines Gegenwindstück unproblematisch ab und ich konnte nach ordentlichen 5:26 h das Rad wieder abstellen.


Zähne zeigen

Der nächste Wechsel lief dank der Aircastschiene etwas langsamer ab. Dafür hatten die Helferin aber etwas mehr Zeit, mich gut mit Sonnencreme einzucremen.
Mit einem guten Gefühl ging es dann raus auf den Marathonkurs. 4 Runden a 10,55 km mit längeren Steigungen, Gegenwind und ordentlich Hitze. Leider hatte der Veranstalter keine Kilometerangaben auf dem Kurs gesetzt. Daher hatte ich mein GPS angelegt, da ich es leider nicht schaffe ohne Zwischenzeiten mein richtiges Tempo zu finden. Dumm nur, dass die Batterie meiner Uhr fast leer war. Daher konnte sie keine Zwischenzeiten anzeigen. Also musste ich mich auf mein Gefühl verlassen. Das ging auch die ersten 2 Runden gut. Ich überholte fleißig und lief in meiner Altersklasse auf den 3. Rang vor und kam auch den Top 20 immer näher.

1. Runde

In der 3. Runde hatte ich dann einen Hänger, in dem mich der Kopf und auch das Tempogefühl völlig verlassen hatten. Der Schritt wurde immer schwerer und ich musste richtig kämpfen, um nicht der Versuchung zum Gehen zu erliegen. Irgendwie habe ich es dann in die 4. Runde geschafft, welche dann erstaunlicher Weise wieder besser lief. Mir gelang es dann noch bis auf Sichtweite der vor mir liegenden Amateure vorzulaufen, mehr aber auch nicht. Als 29. der Gesamtwertung und 10. Amateur war ich dann doch sehr glücklich als ich den Zielbogen durchschritten hatte.
Den Knöchel merkte ich im übrigen so ab Kilometer 25, aber insgesamt hat die Schiene ihren Dienst getan. Gewonnen haben wie 2008 Bert Jammaer und Bella Bayliss.

Ziel

Vielen Dank an dieser Stelle an meine lieben Eltern, die mich super unterstützt und mit Daten versorgt hatten, an das Team von Ocean Sports für das ständige Anfeuern und natürlich an meine Sponsoren. Mein Cannondale Slice war großartig. Es ging leicht die Berge rauf und sicher wie auf Schienen wieder runter. Und dank der neuen UltraTX Kollektion sowie der Race 2.0 Schuhe von Zoot kam ich bestens mit dem Rennbedingungen zu recht.

Langer Text kurzes Fazit.
Letztlich kann ich mit dem Rennen, so wie es lief, zufrieden sein. Es gab gute und schlechte Momente. Das Radfahren war für mein bisheriges Training (knapp 3000 km in den Beinen) voll in Ordnung. Der Lauf war etwas enttäuschend, aber vielleicht fehlten mir am Ende doch noch einige intensive Laufeinheiten, die ich sonst in den letzten zwei Wochen vor solch einem Rennen gemacht hätte.

Nun zu meinen Zielen:

1. Hawaiiquali, sicher gemeistert
2. Top 30 knapp, aber geschafft
3. Der nächste Sub 3 Marathon muss dann auf Kona verschoben werden (oder früher?)
4. 13 min schneller als 2005, OK oder?

Jetzt heißt es erstmal ausruhen und hoffen, dass mein Fuß bald ganz ausheilt, damit ich wieder ein gescheites Lauftraining absolvieren kann. Ich habe nämlich noch einiges vor ;-).

Einen dicken Schmatz an meine daheim gebliebenen Lieblinge
und bis später

Frank

Donnerstag, 21. Mai 2009

Die Spannung steigt

Moin moin,
wie aus diesem Post ersichtlich, habe ich wohl doch eine Internetverbindung gefunden. Ist zwar kein WLAN, aber normales Netz aus der Wand ist ja auch nicht schlecht, vor allem, wenn es umsonst ist ;-). Schon mal ein großer Pluspunkt für unser Hotel. Überhaupt weiß unsere Bleibe augesprochen gut zu gefallen. Schön sauber, modern eingerichtet, reichlich Platz und das Essen ist bestens. Da kann ich mich nur bei dem Team um Daniel von Ocean Sports/Triathlonschule bedanken. Das Team macht ein spitzen Job bei der Versorgung und Betreuung der Athleten und vor allem auch der Begleitpersonen.

Mario, Meinereiner und Daniel von Ocean Sports

Nun aber zum sportlichen...
Ganz unüblich für mich, habe ich gestern an der Streckenbesichtigung mit dem Bus von Ocean Sports teilgenommen. Dabei konnte ich feststellen, dass die Radstrecke mit dem Bus schwieriger und unangenehmer ist, als ich sie auf dem Rad erlebt hatte. Aber endlich konnte ich einige tolle Ausblicke ergattern, die ich im Rennen wohl eher nicht wahrgenommen hätte.


Haria (Stadt der 1000 Palmen)


La Graciosa

Die letzten Trainingseinheiten auf der Insel liefen auch ganz gut. Mein Fuß scheint zu halten und ich konnte auch ohne Probleme mit der Aircastschiene mein Wettkampftempo laufen.


Junior und Senior auf der El Golfo- Runde

Morgen wird das Rad eingecheckt und dann gibt es auch schon kein zurück mehr.

Ziele für Samstag:
1. Hawaiiquali
2. Top 30 (bei dem starken Profifeld muss ich damit zufrieden sein)
3. Sub 3 Marathon
4. schneller als 2005 (< 9:58h) sein

Dann will ich mal hoffen, dass ich so viel wie möglich von der Liste erfülle, damit die Arbeit von Teamchef Caspar auch erfolgreich ist. Schade, dass er und Mentaltrainerin Susi nicht dabei sein können, schluchz...

Also bis Samstag und nicht vergessen die Daumen zu drücken

Frank

Montag, 18. Mai 2009

Ich bin dann mal los

Auf gehts. Das Rad ist verstaut und die Sachen sind gepackt. Ich bin doch immer wieder erstaunt, wieviele Klammotten ich immer auf so einen Wochen - Trip mitnehme. Aber mit verschiedenen Wettkampfoutfits und einer begrenzten Auswahl an Zivilkleidung kommt auch schon etwas zusammen. Leider lässt mich meine Trainingsruppe alleine auf die Insel fliegen. Wenn das mal gut geht, so ganz ohne mein Frauchen und Captain Caspar. Dafür begleiten mich meine lieben Eltern.

Meinem Fuß geht es im Moment eigentlich ganz gut. Ganz schmerzfrei waren meine kleinen Testläufe zwar noch nicht, aber alles noch im grünen Bereich. Zur Sicherheit habe ich mir heute auf Anraten meines Arztes noch eine Aircastschiene besorgt. Allerdings scheint mir das ganze System am Fuß etwas steif zu sein. Naja, ich werde es noch mal vorher testen.

Wenn alles gut geht, dann habe ich im Hotel WLAN. Entsprechend würde ich dann hier immer mal wieder was schreiben. Wenn nicht, drückt mir die Daumen. Ich will mich jetzt erstmal nicht zu irgendwelchen Rennprognosen hinreißen lassen. Wenn es mit der Quali klappt, ist alles im Lot. Wer das Rennen live im Netz verfolgen möchte, kann wie gewohnt auf IRONMAN.COM zugreifen.

Bis später dann
Frank